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Als die Bilder laufen lernten (1878)

Was sind wir alle fixiert auf die neusten Filme unserer Zeit. Kaum jemand weiß, wie Kino überhaupt entstanden ist. Ich habe mir heute mal vorgenommen die Geschichte des Films zu rekapitulieren.

1895 ist sicherlich das unumstrittene Jahr der Entstehung der Kinematographie.  Die Gebrüder Lumière  präsentierten in Paris fast zeitgleich mit Thomas A. Edison in New York sowie Filoteo Alberini in Italien die sogenannten „lebenden Bilder“ auf Leinwand zu projizieren

Thomas A. Edison hatte 1891 seinen Kinematographen .erstmals patentieren lassen und in Form eines kleinen Kastens die laufenden Bilder einem kleinen Publikum präsentieren können. Damals hatten die Filme keine hochtrabenden Titel. Meist waren nur tanzende Mädchen, Tiere oder Männer bei der Arbeit zu sehen. Die Filme waren in einer Endlosschleife zu sehen.  Das erste bewegte Bild wurde bereits 1878 von Eadweard Muybridge einem Pionier  der Fotographie als „The horse in motion“ durch mehrere von Ihm verwendete Kameras bei einem Pferdegalopprennen in californien  gedreht. Das war der Beginn.

Was kaum jemand weiß der erste „Fightclub“ wurde bereits 1894 produziert.  http://www.youtube.com/watch?v=McsLz4ymHwY&feature=related
Er gehört zu den ersten Filmen die einen Titel bekamen, auch wenn es sich hier nur um einen Boxkampf handelt, ohne Story.

Es war die große Zeit der Stummfilme, weil es keine Möglichkeit gab Ton und Bild synchron abzugleichen. Diese Filme hatten natürlich einen großen Vorteil, das Sie für jeden Menschen, unabhängig von Sprache verständlich waren. Man könnte sich heute noch dieser Sache annehmen, wieder mal einen Film unabhängig von Sprache zu produzieren. Hier muss man sicherlich den größten Stummfilm aller Zeiten erwähnen, Metropolis. Er wurde 1927 in Deutschland produziert und ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Was für ein irrer Film und wie Leonardo sicherlich seiner Zeit weit voraus. http://www.youtube.com/watch?v=Jp50xDcrJ4Y

Der erste Tonfilm war „Der Jazzsänger“ und gilt als der erste Tonfilm in Spielfilmqualität. Danach nahm die Kinogeschichte Ihren Lauf so wie wir Sie kennen. Unendlich viele Produktionen mit wahrlichen Meisterwerken. Und wir sind Teil der Geschichte als Zuschauer und  als Akteure. Bis bald euer martini

2 Comments

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  1. Profilbild von Chrisso
    Chrisso says
    29. Oktober 2010, 20:18

    Metropolis konnte damals nicht vertont werden, aber Jahre oder sogar Jahrzehnte später wurde er coloriert (eingefärbt in einzelne Farben, je nach „Bereich“. Liebesszenen waren rot, die Arbeiterwelt ist glaube ich blau – kanns nicht ganau sagen bis farbeinblind 😀 ) und mit Musik von Georgio Moroder. Radio Gaga – wer kennt es noch? Das Video dazu stammte auch aus Metropolis.

    Bei lauter Schwärmerei komme ich hier vom Thema ab 😀 Ach egal, danke für den Impuls und dem damit verbundenen kurzen geistigen Ausflug, Tom!

    Liebe Grüße
    Chriss

  2. Profilbild von StrangeAnna
    25. Mai 2011, 12:18

    ach wie schön, ich bin seit gestern ein stolzer Besitzer dieses Buches: http://www.amazon.de/Metropolis-2001-Traumfabrik-Babelsberg-Giesen/dp/3932234480

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