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King Ping – Tippen Tappen Tödchen

Clemens „KING“ Frowein (SIERK RADZEI), Pinguinpfleger und Ex-Bulle, hat von allem zu viel: Figur, Frisur und freakige Freunde.
Seit seiner Suspendierung wohnt King im Hinterzimmer
des schrillen Szeneladens „Biggi Baby“. Irgendwie ist hier immer Party bei der singenden Friseuse Biggi (BELA B.). So könnte es ja weiter gehen. Wäre da nicht dieser Ex-Kollege, mit gebrochenem Genick am Ende einer Treppe. Die Polizei glaubt an einen Unfall, doch der Treppenmörder wird nicht ruhen – und der King muss wieder ran! Zwei verpeilte Tierpfleger, ein schwuler Türsteher (HANS- MARTIN STIER) und eine
ketterauchende Nachbarin (LILAY HUSER) bilden eine Soko der anderen Art. CHRISTOPH MARIA HERBST als „lokaljournalistische Pestbeule“
macht den Wahnwitz komplett.
KING PING ist Crime, Komödie, Trash und Musikfilm. Wild gemixt und geschüttelt nennt man das einen Bastard. Das Ergebnis ist ein Film,
der viel Raum für schräge Figuren und schrille Dialoge bietet und mit einem lässigen, unkonventionellen Helden (SIERK RADZEI, „Add a Friend“), smarten Szenegesichtern (Ärzte-Star BELA B. als Friseuse Biggi sowie CHRISTOPH MARIA HERBST als Reporter), unverkennbarem Humor und einem Soundtrack aufwartet, der mehr als 30 Soul-, Rock- und Retrosongs umfasst. Regie führte Claude Giffel, der mit KING PING sein Spielfilmdebüt gibt. Ausschließlich mit privaten Mitteln
und über Crowdfunding produziert, schlägt das Herz von KING PING ganz klar auf dem rechten Fleck, ist charmant, spannend, bekloppt, unkorrekt –und ziemlich cool. Ein Highlight für alle, die auf Filme stehen,
die aus der Reihe tanzen.

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Rating: 4.5/5 (2 votes cast)
King Ping - Tippen Tappen Tödchen, 4.5 out of 5 based on 2 ratings

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