Ich habe mir diesen Film angesehen weil der Trailer ganz nett war und ich an sich die Person Sherlock Holmes spannend fand.
Die Handlung dieses Films ist nicht sehr einprägsam. Schon 2 Wochen nach dem ich den Film gesehen hatte, konnte ich mich nicht mehr an die Handlung erinnern, nur noch an die auffälligsten Szenen.
Vielleicht muss man den Film 2mal sehen, um die Handlung besser zu verstehen.
DIe Umgebung in der der Film spielt, ist ganz gut dem Empfinden von ‘Ende 19.Jahrhundert’ nachgebildet. Jedoch reicht das nicht. Ich persönlich fühlte mich nicht in diese Zeit hineinversetzt, zu viele moderne Elemente wie eben auch dieser Zeitraffer-Effekt liesen mich nicht so recht in diese Zeit ‘eintauchen’.
Der Hauptdarsteller wirkte in der Figur des Sherlock Holmes nicht überzeugend. Keine Ahnung ob die Drehbuchauthoren dies berücksichtigt haben, ich habe mir Sherlock Holmes anders vorgestellt. Auch der Watson machte keinen besonders einprägsamen EIndruck auf mich.
Nocheinmal zurück zu den Zeitraffer-Szenen. SIe sollten anscheinend die besondere Intelligenz von Holme verdeutlichen, dass er innerhalb von Sekundenbruchteilen scharf nachdenken, kombinieren und handeln kann. Das kam dann im Prinzip auch rüber, aber man hatte diese Effekte nicht erwartet. Dies hätte man auch auf subtilere Art rüberbringen können, dann wäre der Film auch anspruchsvoller geworden.
Zum Thema Unterhaltung muss ich noch sagen, dass für mich eben die Handlung nicht so ganz eingängig war. Der Film hatte Ansätze von Humor in sich, aber auch nur Ansätze. Die Szenen mit dem kleinen Hund brachten manche Zuschauer zum Lachen, mir entlockten sie jedoch nur ein müdes Lächeln.
Mein Fazit ist also: aufgrund des geringen Unterhaltungswertes eigentlich nicht sehenswert. Es sei denn, man steht auf Zeitraffer-Effekte im Stile von Matrix oder Spiderman, denn diese sind gut gemacht. Da sollte man dann aber rechtzeitig wieder aufgewacht sein…