Der Smaragdwald
23:03 in Filmberichte von Usern von Crysis
Hallo liebe Kino.tv Freunde,
BASICS / MAKING OF
nun ergreift mich die Muse, euch einen Filmbericht zu senden. Ein Film, den ich immer wieder gerne mal sehe: “Der Smaragdwald”
(orig. The Emeald Forest) aus dem Jahre 1985 von John Boorman. Wer John Boorman ist, wusste ich nicht. Ich habe daher
Tante Wikipedia gefragt und sie meint, er sei ein britischer Regisseur, unter anderem auch für “Exorzist II” und “Excalibur”
verantwortlich. “Der Smaragdwald” basiert teilweise auf einer wahren Geschichte, die sich in den 70ern im Amazonas-Gebiet
ereignete und von dem Journalisten Leonard Greenwood in der Los Angeles Times veröffentlicht wurde.
ZUM INHALT
Der Film handelt von Tommy, dem siebenjährigen Sohn eines Bauunternehmers, welcher einen Staudamm im brasilianischen
Regenwald errichtet. Er wird von dem eingeborenen Stamm “das unsichtbaren Volk” entführt. Der Vater beginnt nun, in jeder
freien Minute nach seinem Sohn zu suchen. 10 Jahren später, als der Staudamm fast fertig ist, begegnet er seinem verlorenen
Sohn wieder. Tommé (so wird er von den Indianern/seiner neuen Familie inzwischen genannt) erkennt den “Geister-Vater”
aus seinen Träumen/Visionen wieder. Nun treffen die Welten der Zivilisation und die der Urwaldbewohner mit ihren Mythen und
Ritualen aufeinander. Das “Wilde Volk”, ein agressiver Stamm, überfällt das Dorf von Tommé und entführt alle Frauen und Mädchen,
um sie bei weißen Bordellbetreibern gegen Munition einzutauschen. Tommé will die Mädchen befreien und geht heimlich in die Stadt,
wo sein Vater wohnt, und bittet ihn um Hilfe …
MEIN URTEIL
Sehr sehenswert! Der Film zeigt spannend die Reibungen, die zwischen den beiden Welten entstehen und entführt zumindest mich
als Zuschauer durch die atemberaubenden Bilder in die Welt der Ureinwohner. Dennoch ist der Film durchaus als Mahnung zu
verstehen: die Abrodung der Urwälder vernichtet Lebensraum und ganze Kulturen. Auch im Abspannn wird noch mal speziell
darauf hin gewiesen. Selbstverständlich enthält der Film viel Abwechslung und auch etwas Sexappeal durch Tommé, als quasi
“Junger Tarzan” mit seiner Freundin, die er auch stammesrituell “heiratet” — wirklich toll gemacht! Ansehen lohnt! Am besten
auf großer Leinwand von DVD.
Viel Spaß dabei wünscht
Chriss











